Euresis fühlt sich dem guten Geschmack, der Gesundheit und einem nachhaltigen Weinbau verpflichtet.
Aus diesem Grund basieren alle Weine und Mousseux von Euresis auf biologisch angebauten Weinen.
Geschmack
Weil der Prozess der Entalkoholisierung die Weine belastet, müssen die Rebsorten sorgfältig ausgewählt sein.
Ein Önologe arbeitet in Südfrankreich daran, geeignete Grundweine auszuwählen, deren Aromenstruktur den
hohen Anforderungen der Entalkoholisierung genügt.
Öko-Wein
Das Bio-Siegel garantiert dem Verbraucher einen weitgehend schadstofffreien Wein. Jeder Winzer, jeder Händler
von Bio-Weinen tut gut daran, immer wieder durch Untersuchungen abzusichern, dass seine Weine „sauber“ sind.
Die Entscheidung für biologisch angebaute Weine schont nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch
die natürlichen Ressourcen unseres Lebens: Das Wasser, den Boden und viele gefährdete Tierarten.
Untersuchungen zeigen, dass der Anteil der gesundheitsfördernden
Polyphenole
in Bio-Weinen höher liegt als in konventionell produzierten.
Celliers du Languedoc Vin Distribution
Im Südwesten Frankreichs, in der über zweitausend Jahre alten Stadt Narbonne, befindet sich der
Firmensitz der Celliers du Languedoc Vin Distribution, kurz: C.L.V.D., von denen Euresis die Grundweine bezieht.
Älter als die Stadt ist die Tradition des Weinanbaus in dieser Region.
Die C.L.V.D. vermarkten weltweit die biologisch produzierten Weine von zehn Winzern und zwei Kooperativen
aus dem Languedoc.
Menschen wie Gilles Louvet, Gründer und Geschäftsführer der C.L.V.D., ist es zu verdanken, dass die Weine
aus dem Languedoc ihren guten Ruf in den letzten Jahren zurück erobern konnten.
Riesige Anbauflächen und eine industrielle Produktion hatten ihn beschädigt.
Immer mehr kleine Winzer wenden sich einer nachhaltigen Landwirtschaft nach den Richtlinien der
europäischen Verordnung zu. Gilles Louvet bringt sie auf die internationalen Märkte.
Die Winzer der C.L.V.D. arbeiten in ihrem Weinberg nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus.
Dafür stehen das europäische Biosiegel und das Label ECOCERT.
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Was versteckt sich hinter der Bezeichnung Bio-Weine?
Die korrekte Bezeichnung lautet „Weine aus Trauben aus kontrolliert biologischem Anbau“.
Der Einsatz von chemischen Herbiziden, Insektiziden, Kunstdünger und genmanipulierten Pflanzen
ist im biologischen Anbau untersagt.
Welche Substanzen zur Düngung und Insektenabwehr eingesetzt werden dürfen, ist in der EU-Öko-Verordnung
genau festgelegt und auf der Website nachzulesen.
www.biosiegel.de
Um das europäische Biosiegel zu erhalten, müssen die Produkte regelmäßig durch Kontrollstellen geprüft
werden. 23 Öko-Kontrollstellen gibt es in Deutschland. Es handelt sich um private Unternehmen, die unter
staatlicher Kontrolle stehen.
Darüber hinaus gibt es verschiedene Bio-Verbände, deren Richtlinien meist über die Anforderungen der
europäischen Bio-Verordnung hinausgehen, zum Beispiel ECOVIN, Bioland, Naturland und Demeter.
In Bioweinen finden sich keine Zusätze von Sorbin oder Ascorbinsäure, die in der konventionellen
Weinwirtschaft eingesetzt werden, um einem Wein mehr Säure zu verleihen.
Allerdings kann auch ein Biowinzer nicht völlig auf den Einsatz von Schwefel verzichten. Schwefel entsteht
als Nebenprodukt der natürlichen Gärung und konserviert den Wein. Versuche, Weine völlig schwefelfrei zu produzieren, haben gezeigt, dass diese Weine sehr schnell oxidieren.
Ein Bio-Wein enthält zirka 70-100 mg Schwefel pro Liter. Laut EU-Verordnung darf ein Rotwein aus konventioneller
Herstellung bis zu 160 mg
Schwefel pro Liter enthalten.
Schwefel steht im Verdacht, bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auszulösen. Früher glaubte man,
er löse Kopfschmerzen aus. Inzwischen ist bekannt, dass die im Wein enthaltenen Histamine Kopfschmerzen
auslösen können.
Das Risiko eines Ernteausfalls ist im Biolandbau größer. Außerdem ist der Anteil manueller Arbeit höher als
im industriellen Anbau. Auch das ist einer der Gründe, aus denen sich höhere Preise für Bioprodukte ableiten.